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Umweltschutz

Erneuerbare Energien sind aus sich heraus bereits Umweltschutz. Dennoch kann man einiges falsch machen: Vermaisung, Urwald abholzen, Biotope zerstören…

Am heftigsten wird darüber diskutiert, wie Windkraftanlagen Vögel schreddern.

Dabei zeigen viele Beobachtungen, dass mit dem Ausbau der Windenergie die Population von Vögeln, auch von Großvögeln, im jeweiligen Gebiet eher zunimmt. Vögel und Windkraftanlagen sind Kollegen: die einen haben zwei Flügel, die anderen drei.

Was also ist die Wirklichkeit?

Die immer intensiver werdende Landwirtschaft und der damit verbundene Verlust an Natur und Lebensräumen raubt den meisten Vögel das Leben.

Vogelschlag an Glas fällt steht zweiter Stelle mit mindestens 18 Mio. getöteten Vögeln in Deutschland.

An dritter Stelle kommen Verluste an Eisenbahnzügen (zwischen 0,29 und 61 Vögeln pro Streckenkilometer und Jahr) und Verluste an Straßen und Autobahnen im zweistelligen Millionenbereich jährlich.

Danach kommen Verluste an Stromleitungen (1,5 Mio).

Und nicht zu vergessen: Vogelfang und Vogeljagd (in Europa jährlich ca. 120 Mio. legal, 100 Mio. illegal).

Und eine beachtliche Größe sind 8 Mio. Hauskatzen (die „Freigänger“ darunter töten 5 bis weit über 20 Vögel jährlich).

Das größte Artensterben wird aber der Klimawandel bringen.

Und was ist mit der Windenergie?

Über die 100.000 bis 200.000 von Windrädern getöteten Vögel (wenn es denn überhaupt so viele sind, denn das sind alles nur Vermutungen) wird interessengeleitet viel diskutiert, denn jede erneuerbare Energieerzeugungsanlage bedroht das wankende Monopol der alten Energieversorger.

Die wesentlich höheren Zahlen, ausgelöst durch Insektensterben, Agrargifte, Lebensraumverlust, Glasscheiben, Freileitungen, Straßen, Katzen, Bahnstrecken und durch Vogelfang spielen in der veröffentlichten Meinung fast keine Rolle.

Hier noch einiges zur Vertiefung.