Was kostet CO2-Vermeidung?

0,4‰ CO2 enthält das Luftvolumen. Als die Dampfmaschiene erfunden wurde, war noch ein Drittel weniger. Seitdem sind aus Schornsteinen und Auspuffen ca. 1500 Milliarden Tonnen CO2 in die Luft entwichen, wovon 500 Mrd. Tonnen in den  5,15\times 10^{18} kg Luft der Athmospäre verblieben sind. Der Rest steckt säurebildend in den Ozeanen.

32 Mrd. Tonnen CO2 gehen in zwischen jährlich zusätzlich in die Luft. Wie kann dieser Wert schnell und so günstig wie möglich auf Null reduziert werden?

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Neben dem zügigen Ausbau von Windkraft und Solarstrom gilt es, die optimalen Technologien auszuwählen, welche die geringsten CO2-Einsparungskosten haben.

Zur Einordnung der CO2-Vermeindungskosten ist es wichtig zu wissen, daß wir heute im Mittel 200 € ausgeben um 1 Tonne CO2 auszustoßen.

Nicht alle CO2-Vermeidungstechnologien kosten Geld. Drei Lösungen ermöglichen sogar Einsparungen statt Kosten:
– 60 – 100 €/tCO2 beim Heizen mit (mangels Stromabfluß) abzuregelndem Windstrom
– ca. 40 €/tCO2 mit Windenergie betriebene Wärmepumpen (Vorlauf 35 Grad Celsuius) gegenüber Ölkesseln (gegenüber Erdgaskesseln ergeben sich geringe Mehrkosten von 20€/tCO2)
– ca. 100 €/tCO2 bei Brennstoffzellenfahrzeugen (Serienfertigung) mit Windgas (Wasserstoff) gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor und 7 Liter pro 100 km Verbrauch.

Technologien mit geringen Kosten sind
– netzbetriebene Wärmepumpen kosten je nach Leistungszahl bei 0 – 370 €/tCO2
– Elektrofahrzeuge mit Windstrom betrieben kosten je nach Vergleichsfahrzeug 200 – 500 €/tCO2

Sehr teuer dagegen sind Elektrofahrzeuge, welche den deutschen Strommix nutzen. Hier fallen im Vergleich zu einem 5-Liter-Verbrennungsmotorfahrzeug fast 2500 €/tCO2 Mehrkosten an, weil die CO2-Emission des netzstrombetriebenen Elektro-PKW fast genausohoch wie die des Verbrenners ist.

Hier der Vergleich in einer Graphik:

20 CO2 Einsparungskosten