Energieanlagen

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Jedes Energiesystem besteht aus Energieanlagen. Diese lassen sich wie folgt einteilen:
1. Energietransportanlagen – Anlagen, welche Energie transportieren, wie Kabel und Leitungen aller Art.
2. Energiespeicher – Anlagen, welche Energie speichern, wie Tanks, Gasspeicher, Lager für Energieträger, Wärmespeicher, Akkumulatoren oder Kondensatoren.
3. Energieumwandlungsanlagen – Anlagen, welche Energieformen in einander umwandeln.

Energieumwandlungsanlagen wiederum werden in drei Gruppen unterteilt:

3.1. Energieerzeugungsanlagen oder Stromerzeuger sind Energieumwandlungsanlagen welche Strom erzeugen, wie Kraftwerke, Windkraftanlagen, Solaranlagen oder allgemein Generatoren (Erzeuger). Da Energie nicht erzeugt werden kann ist der zweiter Begriff der physikalisch korrekte.
3.2. Energieverbraucher sind Energieumwandlungsanlagen welche Energie für Menschen nutzbar machen. Auch dieser Begriff ist zwar physikalisch falsch, da Energie nicht verbraucht werden kann, ist aber für alle Geräte wie Leuchten, Öfen, Herde, Antriebe u.v.a.m. allgemeiner Sprachgebrauch.
3.3. Wandler sind Energieumwandlungsanlagen, welche nicht eine Energieform in eine andere Energieform sondern die Eigenschaften einer Energieform ändern. Hier sind Transformatoren (Wandler) zu nennen oder auch Druckwandlerstationen in Gassystemen.