!

Industrie und Gewerkschaften an Regierung: Windkraft Mindestabstände dürfen nicht kommen

Industrie und Gewerkschaften fordern deutlich mehr Mut beim Klimapaket:

„Es ist uns unerklärlich, dass an einer Regelung zu bundeseinheitlichen Mindestabständen festgehalten wird, obwohl klar ist, dass damit das Ziel von 65 Prozent Erneuerbare Energien in 2030 nicht gehalten werden kann.“

20191111_Verbände Brief Altmaier _bundeseinheitliche Abstandsregelungen Wind an Land

Und das schreibt bestimmt nicht die so oft beschworene Windkraftlobby, die es nämlich in Wirklichkeit garnicht gibt…

17 Jahre Planung: Windfeld Lacaune

Nach 17 Jahren Planungszeit gehen heute die letzten Anlagen im Windfeld Lacaune in Südfrankreich ans Netz. Die Planung begann hier 2002. Die Baugenehmigung erging 2009. Verschiedene Einsprüche gegen das Projekt kosteten alle Beteiligten am Ende zehn Jahre. Auch in Frankreich muss die Planungszeit für Windenergie deutlich verkürzt werden, um die Energiewendeziele zu schaffen.

Dieses Video zeigt den Aufbau der Anlagen. Die 11 Enercon E70 auf 90-m-Türmen erzeugen hier bei einer mittleren Windgeschwindigkeit von fast 10 Metern pro Sekunde jährlich gute 80 Millionen Kilowattstunden. Hier ein Video bei voller Leistung in den Wolken:

Das Klimakabinett hat versagt

Eckpunkte für das Klimaschutzprogramm 2030

Unser Haus brennt. Aber statt zu löschen, versucht die Bundesregierung mit diesem Papier nur das Geld und den Schmuck aus dem Haus zu retten. Aber wohin wollen wir mit all den Wertsachen, wenn es kein Deutschland, keine bewohnbare Erde mehr gibt?

Hier die kommentierte Fassung der Beschlüsse des Klimakabinetts. Darin ist alles Selbstverständliche oder bereits beschlossene blau markier, das Vernüftige oder Richtige grün markiert, alles was wenig hilft ist gelb markiert und alles was gefährlich ist, ist rot markiert. Auch der BDEW spricht von einem insgesamt enttäuschenden Papier und schreibt in seiner Bewertung „Insbesondere bei der CO2-Bepreisung und der notwendigen Strompreis-Entlastung ist die Bundesregierung viel zu zögerlich.“ und weiter „Ein Fokus muss auch auf dem Abbau von Hemmnissen bei der Windenergie an Land liegen.“ Und hier noch die Bewertung des BWE zum Klimakabinett.

9AB6680F-339D-4856-9036-95F8085ECF54.jpeg

Insgesamt zeigt das Papier die Mutlosigkeit der Regierenden.

Statt die Bevölkungung für das Jahrhundertprojekt Energiewende zu begeistern, statt darauf hinzuweisen, das Erneuerbare Energie Arbeit schafft und günstige Energie liefert wird das Ganze nur als „Kraftanstrengung“ bezeichnet – als wäre die Energiewende ein Krieg, in dem es nur Leiden gibt. Im Gegenteil! Die Energiewende ist das einzige Projekt, was die Kriege noch verhindern kann, welche der Klimawandel mit sich bringt.

Der Ansatz der Bundesregierung, mit möglichst kleinen Schritten vorzugehen, den Ausstoß von CO2 eben gerade nicht massiv zu verteuern und statt dessen die Emittenten auch noch massiv zu fördern, damit sie langsam mal umstellen, ist grundverkehrt. Die Energiewende braucht neue Akteuere, braucht Rahmenbedingungen, die es Bürgern und mittelständischen Firmen endlich erlauben, überall in ihrem Schaffen günstige erneuerbare Energie einzusetzen. Aber genau das bleibt verboten und unwirtschaftlich: Fossile Energie bleibt zu billig, die Eigennutzung von erneuerbarem Strom für die Sektorkopplung bleibt unmöglich, Mieterstrom bleibt ein Graus, Nutzen statt Abregeln bleibt verboten, billige private Stromnetze werden nicht zugelassen…

Da bleibt nur die Hoffnung auf die nächsten Freitage.

ABA0468D-360C-4FDB-BCB0-20F721D52992

Übrigens zeigt sich das Politikversagen auch bei der Pendlerpauschale. Die angekündigte Entlastung gilt zwar theoretisch auch für Bahnfahrer – aber ca. 80% aller Fernpendler fahren Auto und sparen so ca. 15 Euro jährlich pro 10 km Strecke, die sie mehr als 20 km zur Arbeit fahren. Hier die genaue Berechnung in Abhängigkeit von Kraftstoffverbrauch und Steuersatz. Um die Mehrbelastung des lächerlichen CO2-Preises von 10 Euro pro Tonne (1 ct pro kg CO2!) auszugleichen, wäre eine Erhöhung der Pendlerpauschale um 1 ct/km statt 5 ct/km ausreichend. Autofahren sollen also fünfmal mehr entlastet werden, als nötig.

 

Nach dem Windgipfel

Ob man sich des Windgipfels von 2019 später erinnern wird hängt davon ab, ob den klaren Bekenntnissen zu 65% bis 2030 nun endlich zu Lande Taten folgen. Das Abarbeiten der 10-Punkte-Liste der Verbände reicht bei weitem nicht. Für die nötigen 6-7 Gigawatt jährlichen Zubau ist viel mehr erforderlich. Mindestens:

– Freie Fahrt für Sektorkopplung

– Eine grundlegende Reform der Steuern und Abgaben auf Energie, die alle Energieträger gleichermaßen pro CO2 belastet

– Und die Nutzbarmachung des Erdgassystems für Wasserstoff.

Das ist viel Arbeit für drei Wochen. Jetzt kommt alles auf einmal. Der Ruf nach Akzeptanz verlangt klares Handeln für Windkraft, die den Bürgern nutzt: die Arbeit auf dem Lande schafft und Energie dort billig macht. Wer mit Windkraft günstig heizt, sein Auto günstig lädt und eine gut bezahlte Arbeit in der Windkraft hat – der ist auch 100% dafür und wird auch seinen Bäcker, seinen Kneiper und alle anderen, bei denen er einkauft davon überzeugen. Sektorkopplung ist nicht einfach nur ein technisch Ding – nein, sie ermöglicht die Akzeptanz der Windenergie, weil sie Wertschöpfung und Arbeit im ländlichem Raum ist.

60A048EA-C9AD-41D9-BAE0-B6529FD04D51

Black out per Gesetz

Der Black out, zu deutsch Totaler Spannungsausfall (TSA), ist das Schlimmste, was in einem elektrischen Netz passieren kann. Die Wiederaufbau der Versorgung kann Stunden bis Tage dauern, so dass ein TSA hohen Schaden anrichtet und vielen Menschen und Nutztieren das Leben kostet – denn unsere Gesellschaft ist regelrecht abhängig von einer ständigen Stromversorgung, wie es Marc Elsberg perfekt beschrieb.

Von Anbeginn des Elektrizitätszeitalters fühlten sich die Stromerzeuger auch dafür verantwortlich, dass das gesamte elektrische System jederzeit stabil ist. Sie hielten daher selbstverständlich für Notfälle Reserven bereit und nahmen damit teil an der Absicherung des elektrischen Systems. Die Lastverteiler selbst, also die Steuerzentralen der Übertragungsnetze hatten eine koordinierende Aufgabe, sie konnten die Reserven der Erzeuger abrufen oder im allerletzten Fall Abschaltungen von Verbrauchern durchführen.

Das alles hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert.

Es gibt auch heute eine Verantwortlichkeit für die Systemverantwortung – aber diese liegt inzwischen ausschließlich bei den Übertragungsnetzbetreibern, welche für die Höchstspannungsnetze (Überlandleitungen) zuständig sind. Sie sind dabei nur dafür zuständig, dass Erzeugung und Verbrauch immer im Gleichgewicht liegen. Um dies sicherzustellen, können sie aber nicht mehr auf direkte langfristige strategische Abstimmungen mit den Erzeugern stützen. Nein, sie können ihre Aufgabe nur über einen funktionierenden Markt sicherstellen.

Es gibt also es keine personalisierte Verantwortung für Versorgungssicherheit bei den Stromerzeugern mehr, sondern die Versorgungssicherheit stützt sich allein auf das Funktionieren des Marktes. Damit aber fallen Versorgungssicherheit und Systemstabilität letztlich auf den Gesetzgeber, die Ministerien und die Regulatoren (Bundesnetzagentur) zurück, welche die Marktregeln aufstellen.

Man könnte auch sagen, man hat den Bock zum Gärtner gemacht – denn wie soll denn die Politik wirklich Verantwortung für die Stabilität eines hochgradig vernetzten Systems mit dank Energiewende immer mehr Marktteilnehmern übernehmen? Welcher Politiker hat denn Physik, Kraftwerksbau oder elektrische Netze studiert?

Das aber bedeutet, dass fehlerhafte wirtschaftliche Anreize, welche der Gesetzgeber, Ministerien oder Regulatoren möglicherweise schaffen, sich entscheidend auf die Netzstabilität auswirken. So können zum Beispiel aus Unkenntnis Regeln aufgestellt werden, bei denen Stromhändler weniger Regelenergie zum Ausgleich von Lastschwankungen einkaufen, als sie voraussichtlich bräuchten, weil sie darauf spekulieren, dass der Lastausgleich dann durch andere Akteuere für viel Geld übernommen wird. So kann es schnell zu Extremsituationen kommen, bei denen die Strompreise regelrecht explodieren – so wie im Juni 2019, als statt 10-50 €/MWh plötzlich 40.000 €/MWh zu zahlen waren. Einige verdienten dabei schnell viel Geld.

Erfolgt der Nachkauf notwendiger Ersatzkapazitäten dann zu kurzfristig, kann die Zockerei der Nutznießer dieses sehr fragwürdigen Systems schnell in einem großflächigen, länger anhaltenden Blackout enden, weil niemand mehr freie Kapazitäten hat.

Es ist an der Zeit, dass die Erzeuger erneuerbarer Energie endlich auch die Systemverantwortung übernehmen, sich dazu zu großen Einheiten zusammenschliessen und Verbundkraftwerke bauen, welche aus sich heraus für Stabilität sorgen. So wäre es kein Problem von den Erzeugern erneuerbarer Energie zu fordern, dass sie jederzeit 5-10% ihrer Erzeugungsleistung als gesicherte Leistung vorhalten müssen. Eine solche Forderung würde einen Wettbewerb um die besten Ideen anstoßen, wie man das am besten macht – denn letztlich müssen alle damit Geld verdienen.

Die Systemstabilität aber allein dem Markt zu überlassen und darauf zu hoffen, dass im Ernstfall schon jemand bereitstehen wird, der dann für Extrempreise noch Strom liefert, das wäre dasselbe, wie darauf zu hoffen, dass nach einem Zusammenbruch des Bankensystems irgendwer noch Geld auszahlt – nein, es ist dann einfach alle und die Katastrophe nimmt ihren Lauf.

So wie die Politik auch die Banken und nicht die Geldautomaten in die Verantwortung nimmt, müssen auch die Stromerzeuger und nicht die Verteiler des Stromes in der Verantwortung für stabile Systeme stehen. Auch wenn das erst einmal Geld kostet – aber Sicherheit ist nicht für umsonst zu haben. Auf sie zu verzichten ist allemal teurer.

 

 

Windspeicher Nechlin im Bau

Der erste Großspeicher für Windenergie ist im Bau. In 1.000 Kubimeter Fassungsvermögen wird hier Windstrom in Form von Warmwasser für das örtliche Nahwärmenetz gespeichert. Kostengünstiger kann man nicht heizen.

18B4EF58-80B8-4945-8CF4-381673058041 Die gespeicherte Energie reicht je nach Wärmebedarf 1-3 Wochen, so dass das Befüllen des Speichers ausschliesslich dann erfolgt, wenn überreichlich Wind ist. Nutzen statt Abregeln ist das Stichwort. So kann der ganze Ort 100% mit Windkraft geheizt werden. Hier die Details.

Live-Bilder von der Baustelle.

Interessant ist der Aufbau: der Behälter wird Schicht für Schicht von unten bis auf 4 Meter Höhe gewickelt. Zuerst werden die Stahlbänder von der Rolle durch die Falzmaschine gezogen:

 

FBAC66FC-B9B3-4F31-B0EE-A5220CFB0F69

Dann wird Schicht für Schicht miteinander verbunden:

B36B3CCC-C4FC-4FDA-82B1-0F57039CC7FB

Reihe für Reihe wächst der Speicher empor:

FDF4C752-208F-483B-A8FB-252F9191717F

Und so sieht es von aussen aus:

1FDBAB06-721C-4186-94F6-EB7DA542F870

Windenergie-Gipfel: Was ist zu tun?

1. CO2 muss einen Preis haben in Höhe von 200 €/t – damit verschwindet auch die EEG-Umlage von selbst, weil der Börsenstrompreis sich an den erneuerbaren Preis angleicht. Der gleichzeitige Wegfall aller anderer Lasten auf Strom macht diesen dann billiger.
2. EEG für Sektorkopplung reif machen: Null Belastung für Strom in der Sektorkopplung
3. Klare Ausbauziele :6-7 GW Wind und Flächenbereitstellung dafür
4. Eine einheitliche Technische Anleitung Artenschutz, welche Windkraft ermöglicht, (ähnlich der TA Lärm) einführen. Anerkennung von Windkraft als aktiven Natur- und Vogelschutz 
5. Klare Kommunikation der Kostenvorteile erneuerbarer Energie
6. Wasserstoff als effiziente Speicherlösung einführen
7. Brennstoffzellenproduktion aufbauen
8. Eigenversorgung völlig freistellen
9. Windspeicherheizungen ermöglichen

IMG_6011
Windkraft im Tank

 

Reallabor Referenzkraftwerk Lausitz am Start

Wasserstoff für die Lausitz – ENERTRAG als erster Windgaserzeuger ist dabei

Minister Altmaier hat das „Referenzkraftwerk Lausitz“ heute als eines von 20 ausgewählten Reallaboren für die Energiewende benannt. ENERTRAG wird nun gemeinsam mit ihren Partnern, vor allem dem Zweckverband Industriepark Schwarze Pumpe, der LEAG und Energiequelle den formalen Förderantrag vorbereiten.

Windkraft im Tank

Dabei soll Wasserstoff als Speicher in der Praxis weiter erproben werden. So wird eine sektorübergreifende erneuerbare Energieversorgung erstmals möglich. Der Wasserstoff wird für Verkehr und Industrie verfügbar gemacht sowie zur Bereitstellung von Engpassstrom verwandt. Überschüsse werden in das bestehende Erdgasnetz eingespeist.

Das Projekt Referenzkraftwerk Lausitz zeigt den Weg zur langfristigen Sicherung lokaler Arbeitsplätze und zur Erneuerung des Energiestandort Lausitz durch technologischen Wandel.

ENERTRAG sieht Wasserstoff seit Gründung als zentralen Teil der Energieversorgung an – durch seine Erzeugung kann die schwankende Erzeugung erneuerbaren Stroms verstetigt werden, es können große Energiemengen auch über lange Zeiträume gespeichert und über große Entfernungen günstig transportiert werden.

Als investierender Partner des Konsortiums bringt ENERTRAG Wissen aus über 20-jähriger Planung, Umsetzung, Finanzierung und Betrieb von Erneuerbaren- und Wasserstoff-Kraftwerken ein. In der Uckermark erzeugt ENERTRAG bereits seit 2011 erneuerbaren Wasserstoff aus Windstrom im Hybridkraftwerk.

cropped-img_48111.jpg

Woran liegt es? Bundesrechnungshof schlägt Alarm: Probleme im Stromnetz haben sich verschärft

Der schleppende Ausbau neuer Stromleitungen stellt laut Bundesrechnungshof „ein zunehmendes Risiko für die Versorgungssicherheit dar“. Der Netzausbau halte mit dem Ausbau der Wind- und Sonnenstromerzeugung nicht Schritt.  Am 1.7.2019 hatten Netzbetreiber mitgeteilt, die Situation sei im Juni „sehr angespannt“ gewesen und habe „nur mit Unterstützung der europäischen Partner gemeistert werden“ können.

Nun sind heute bereits die Netzentgelte in Deutschland sehr hoch. Und es soll immer noch mehr teueres Netz gebaut werden? Was geschieht hier? Nun, es ist wie folgt:

1. Es ist ein Irrtum, dass es einen Netzausbau für erneuerbare Energie geben muss. Erneuerbare Energie gibt es überall, sie kann überall gewonnen werden und muss nicht weit transportiert werden.

2. Der Netzausbau erfolgt vor allem, um den Wegfall der Kernenergie im Süden auszugleichen, weil dort gleichzeitig zuwenig Zubau an erneuerbaren Kapazitäten erfolgt.

3. Weil die Netzbetreiber eine stattliche staatlich garantierte Verzinsung von 9% genießen, haben sie ein maximales Interesse, immer mehr teuere Netz zu bauen – und ihr Gewinnstreben dabei hinter dem Vorwand zu verstecken, das sei für die Energiewende erforderlich.

4. Investitionen in erzeugungsnahe Erzeugung von Wasserstoff, also Elektrolyse direkt an den Windkraftanlagen, wurden staatlicherseits dagegen bisher verhindert. Dabei sind die Transportkosten durch Gasnetze viel kleiner als durch Stromnetze. Und gleichzeitig kann die Energie im Gasnetz gespeichert werden, was im Stromnetz nahezu unmöglich ist. Und nur so kann aus erneuerbarer Energie auch gesicherte Leistung bereitgestellt werden – aus den Speichern.

5. Der Bericht des Bundesrechnungshofes gibt auch Tipps zu Verbesserung der Lage: Stromerzeuger sollten Kosten für den Netzausbau übernehmen. Das könne den Ausbaubedarf senken und Kosten begrenzen. Das stimmt – aber das ist eine Frage der Umsetzung! Würden die Stromerzeuger gezwungen, die teueren Netze der Netzbetreiber zu bezahlen, so kämen Milliarden auf sie zu, welche auf die Stromkosten umzulegen wären – das hülfe niemandem. Der richtige Weg ist der Bau von günstigen Verbundkraftwerken mit sehr preiswerten Netzen – aber genau das wird von der Politik bislang ebenfalls eher behindert als gefördert. So ist es insbesondere ein Unding, das Stromerzeuger, welche eigene billige Netze bauen, auf den Kosten sitzen bleiben, während Netzbetreiber die Kosten ihrer viel teueren Netze auf die Stromkunden umlegen können.

Während Deutschland viel für den Ausbau erneuerbarer Erzeugung getan hat, wurden die Fragen der Energieübertragung und -speicherung bisher überhaupt nicht oder falsch angegangen. Statt immer mehr teuere Netze zu bauen, die meist kaum ausgelastet und gleichzeitig immer wieder, wenn auch selten, überlastet sind (und damit aber zum Risiko werden) kommt es darauf an, erneuerbare Energie speicherbar zu machen. Die Lösungen dafür gibt es längst: Wasserstofferzeugung und Wärmespeicherung.

Wer eine bessere Lösung kennt, möge bitte hervortreten.