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Jetzt oder nie

NRW fordert vor Kohle-Gipfel zweistelligen Milliardenbetrag. Dürfen es ein paar Milliarden mehr sein?

Das ist dreist! Die Kohlekraftwerker oder zumindest deren Führung wissen ganz genau, dass sie bei den gegenwärtig steigenden Preisen für CO2-Zertifikate in Europa in Kürze nicht mehr wettbewerbsfähig sein und deshalb entschädigungslos sich selbst abschalten werden.

Dem wollen sie nun mit absurden Entschädigungsforderungen zuvorkommen. Aber warum soll man jemandem, der ein totes Pferd reitet, dieses auch noch abkaufen?

Fragen an das Jahr 2019

Für das Jahr 2019 wünsche ich mir von Euch allen Antworten auf folgenden Fragen:

1. Was ist zu tun, damit Windkraftanlagen nicht mehr abgeregelt werden und mit dieser Energie statt dessen ganz Norddeutschland zum halben Ölpreis beheizt werden kann? https://enertrag.org/endlos/technische-loesungen/1051-2/

2. Wie kann erneuerbare Wasserstoffmobilität möglichst schnell Verbrennungsmotoren ablösen und damit CO2, Stickoxide und Lärm gleichzeitig beseitigen? https://enertrag.org/endlos/technische-loesungen/wasserstoffmobilitaet/

3. Wie können wir die unsinnige Diskussion über Netzausbau beenden und zum Wichtigen kommen: dem Gasnetz? https://enertrag.org/y/km/gasnetz/

4. Wie können Netzentgelte wieder sinnvoll werden? https://enertrag.org/y/netzentgelte/

5. Und wie kann das Dickicht von Abgaben und Umlagen auf Energie wieder nutzbringend geordnet werden? https://enertrag.org/2017/09/13/erster-blogbeitrag/

Und falls sich diese Fragen nicht beantworten lassen, dann bleibt nur noch eine einzige:

6. Wie wollen wir dann noch Akzeptanz für die Energiewende erreichen?

Dark sky und dann doch nicht?

Der Entwurf des Energiesammelgesetzes befaßt sich auch mit der bedarfsgerechten Nachtkennzeichung von Windenergieanlagen, kurz BNK oder auch dark sky genannt. Das ist sehr gut.

Es geht dabei um nichts anderes, als das dem umweltschädlichsten aller Verkehrsmittel, dem Luftverkehr, geschuldete rote nächtliche Dauerblinken abzustellen und nur dann in Betrieb zu nehmen, wenn sich tatsächlich ein Luftfahrzeug nähert. Es geht um ein gutes Stück Akzeptanz erneuerbarer Energie. Um unsere gemeinsame Zukunft.

Der im EEG dazu neu geplante § 9 Absatz 8 läßt aber im derzeitigen Entwurf eine Technologievorfestlegung befürchten, die einer schnellen und sicheren Einführung und Umsetzung von BNK diametral entgegenwirken würde.

Artikel 1, Ziffer 3 (Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes) sagt im Entwurf nämlich: „Die Pflicht nach Satz 1 kann durch eine Einrichtung zur Nutzung von Signalen von Transpondern von Luftverkehrsfahrzeugen erfüllt werden.“

Solche Transponder aber gibt es derzeit garnicht. Das bedeutet, daß man sich mit dem Einbau einer nicht zugelassenen und also nicht funktionierenden Transpondertechnik von der Pflicht zur BNK, von dark sky, für billiges Geld freikaufen könnte – und die roten Leuchten blinken fröhlich weiter. Eine größere Katastrophe für die Glaubwürdigkeit der Energiewende ist kaum vorstellbar.

Zu Einzelheiten siehe die die Stellungnahme von dark sky hier.

Die Uckermark steht nach über 10 Jahren Entwicklung kurz vor dem Durchbruch, um das Dauernblinken der Windräder abzuschaffen und so einen wichtigen Beitrag zur Akzeptanz von erneuerbaren Energien in Deutschland und Europa zu leisten.

Eingesetzt wird dafür gesundheitlich unbedenkliche moderne Radartechnik. Mit nur 2 Radarmasten können 400 Windkraftanlagen dunkel geschaltet werden. Ein Radarmast ist genehmigt, der andere steht kurz vor Genehmigung. Die Inbetriebnahme ist bis Sommer 2019 vorgesehen.

Es besteht aber derzeit die Gefahr, dass es zu einer gesetzlichen Vorfestlegung auf eine bisher garnicht existierende Transponderlösung im Energiesammelgesetz/EEG kommt, obgleich die Deutsche Flugsicherung noch erheblichen Klärungsbedarf im Hinblick auf Sicherheitsfragen sieht siehe Energate vom 21.11.2018.

Dort heisst es „Während verfügbare Lösungen zur bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung Radar nutzen, basiert das Transponder-Modell darauf, dass Flugzeuge entsprechende Signale senden. Diese werden von einer Box am Windpark empfangen. Nicht alle Flugzeuge verfügen jedoch über entsprechende Systeme an Bord. Für Privatflieger sind sie nicht verpflichtend. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) äußerte gegenüber energate Vorbehalte gegen den Plan, die Lösung für die bedarfsgerechte Nachtkennzeichnung zu nutzen: „Wir sind der Auffassung, dass die bislang genutzte Technologie mittels Radar bewährt ist und vor allem sicher.“ Bei der Transpondertechnik seien noch einige Fragen ungeklärt. “ Diese für die Sicherheit wesentliche Frage konnte bislang noch nicht geklärt werden“, so die DFS.

Es besteht die Gefahr einer energiepolitisch ungewollten Pattsituation, in der der Einsatz von Transpondern aus Sicherheitsbedenken nicht umgesetzt werden kann und gleichzeitig Windkraftbetreiber in Warteposition bei der Umsetzung der BNK bleiben, da die Rahmenbedingungen unklar sind.

In der Uckermark würde dies dazu führen, dass anstelle von 400 Windenergieanlagen nur ca. 100 Windenergieanlagen im kommenden Jahr mit einem BNK System ausgestattet werden, weil die Mehrzahl der Betreiber abwarten würde, um mit einem vermeintlich billigeren Transpondersystem Geld zu sparen.

Für eine wirklich technologieoffen Gestaltung der BNK ist für die Akzeptanz erneuerbarer Energie also unerläßlich.

Hierzu ist Artikel 1, Ziffer 3, Satz 3 des Energiesammelgesetz (siehe o.g. Link zur Stellungnahme) aus dem Gesetzentwurf zu streichen oder zu ersetzen durch eine Formulierung, welche die Regelungen der Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen (AVV) als Vorgabe für die technische Realisierung von BNK-Projekten nennt.

Gut gemeint ist nicht gut

Wer wundert sich nicht darüber, warum die Energiewende so chaotisch und widersprüchlich daherkommt? Warum alles so langsam geht?

Und immer öfter fallen Sätze wie dieser: „Leider haben es die personellen Kapazitäten unsers Verbandes nicht zugelassen, zu dem Punkt der aktuell verhandelten Gesesetzgebung eine Stellungnahme zu verfassen.“

Kein Wunder, wenn Gesetze und Regeln nur noch im Eilverfahren durchgeprügelt werden. Kein Wunder, wenn für Stellungnahmen nur die Zeit von 20 Uhr abends bis 10 Uhr morgens bleibt. Kein Wunder, wenn Regelwerke immer dicker werden und sie niemand mehr wirklich versteht.

Dieser Regelungswut gilt es Einhalt zu gebieten. Der Wunsch nach Regelung und Abschaffen von Ungerechtigkeiten ist nachvollziehbar. ABER: Leider hat fast jede Regelung einer Ungerechtigkeit mehrere neue Ungerechtigkeiten zur Folge, die dann alle wieder geregelt werden wollen.

Das Ergebnis ist eine Regellavine.

Erkennen wir einfach an, daß das Leben sich nicht in perfekte Regeln fassen lässt. Erkennen wir einfach an, daß weniger Regeln mehr Gerechtigkeit bedeuten, wenn nur die wenigen Grundregeln klar sind.

Und eine dieser Grundregeln lautet, daß es möglichst gerecht zugehen sollte – was aber immer wieder neu zu entscheiden und nicht regelbar ist. Die Alternative wäre nur eine vollkommen geregelte Welt voller Ungerechtigkeiten.

Also ersetzen wir das völlig verwucherte EEG durch nur 2 Paragraphen:

1. Das Inverkehrbringen von Maschinen und Apparaten, welche Kohlendioxid emittieren, ist untersagt.

2. Alle Abgaben und Umlagen auf Energie und Energieträger sind ausschließlich pro deren CO2-Emissionen zu erheben, und zwar gleichermaßen für alle Energien und Energieträger.

Alles andere, was für eine erfolgreiche Energiewende erforderlich ist, würde sich dann von selbst regeln.

Ist es eine Utopie, nur so wenige Regeln zu haben? Aber wenn wir das nicht schaffen – was wird dann mit uns geschehen?

Kohleausstieg 2030

Die Stromerzeugung

Das wichtigste für einen erfolgreichen Kohleausstieg ist der Ausbau von Wind- und Solarenergie wie von der Deutschen Energieagentur (dena) vorgeschlagen: Bei Onshore-Wind rechnet die dena-Leitstudie mit einem durchschnittlichen Nettozubau von 3,7 bis 4,0 GW pro Jahr in der Zeit von 2015 bis 2050, bei Photovoltaik mit 2,2 bis 3,6 GW.  Siehe hier S. 27 oben rechts .

Daraus ergibt 2030 eine installierte Windkraftleistung von 100 GW bei einer Stromerzeugung von ca. 250 TWh sowie eine installierte PV-Leistung von 80 GW mit einer Stromerzeugung von 80 TWh. Zusammen mit der Biogasstromerzeugung von 33  TWh und den 60 TWh offshore-Windkraft wären dies ca. 85% des Strombedarfes von 500 TWh. Da allerdings mindestens 100 TWh des erneuerbar erzeugten Stromes für Mobilität und Wärme benötigt werden, verbliebe eine konventionelle Erzeugung von ca. 70 GW mit ca. 180 TWh Stromerzeugung  (35% des Stombedarfes).

Diese konventionelle Erzeugung muß sich vollständig an die Wind- und Solarstromerzeugung anpassen und nur noch die Lücken füllen, wo noch nicht ausreichend Wind- oder Solarerzeugung anliegen. Dafür eignen sich am besten gasbefeuerte Kraft-Wärme-Anlagen (mit zügig steigendem Windgasanteil).

Ein Teil der vorhandenen Kohlekraftwerke könne als Engpaßreserve auf Erdgas umgerüstet werden. Die meisten Kraftwerke sowie sämtliche Tagebaue aber sind stillzulegen.

Die Menschen

Während heute in der Windkraftindustrie in Deutschland 160.000 Menschen arbeiten, hat sich die Zahl der Arbeitsplätze in der Braunkohle von ehemals 160.000 bereits auf  20.000 verringert (siehe hier Seite 9).

Die Menschen, welche heute in der Braunkohle arbeiten, sind hoch qualifiziert und in der Lage große Maschinen und Anlagen zu errichten und zu betreiben. Genau dies wird für den Ausbau der Windenergie dringend gesucht. Es ist ist also naheliegend, den Strukturwandel in den Kohleregionen mit dem Ausbau der Windenergie, aber auch der Energiespeicherung zu verbinden. Vielfältige Industrien könnten dort angesiedelt werden: Turmbau, Rotorblattfertigung, Generatorbau, Stahlbau, Elektrolysefertigung, Wasserstoffspeicherbau u.v.m. Deutlich schwieriger dagegen wäre die Ansiedlung der Fertigung von Elektronik, Akkumulatoren, Photovoltaik oder Brennstoffzellen, da für diese extrem wissensintensiven Industrien die erforderliche Dichte hochqualifizierter Spezialisten fehlt.

Im übrigen ist das Lohnniveau in der Windindustrie vergleichbar mit dem in der  Braunkohleverstromung. Allerdings werden in der Windkraft bislang pro erzeugter Kilowattstunde doppelt soviele Menschen benötigt. Genau das aber bedeutet, daß es keine Angst vor Arbeitsplatzschwund geben sollte – das Gegenteil ist eher der Fall.

Die Stromkosten

Oft werden die Stromkosten ins Feld geführt, um die Braunkohleverstromung zu rechtfertigen. Die meisten Menschen werden jedoch keine steigenden Strompreise spüren,  weil mit steigenden Börsenstrompreisen die EEG-Umlage in gleichem Maße sinkt. Es werden also weder Jobs verlorengehen, noch wird durch den Kohleausstieg die Wirtschaft leiden.

Und der Börsenstrompreis hat sich auch ohne Kohleausstieg in den letzten zwei Jahren von etwas über 20 €/MWh ausgehend verdoppelt, was im wesentlichen durch gestiegene CO2-Preise (der Preis pro Tonne CO2 im ETS ist von 5 auf 20 € gestiegen, was allein ca. 15 €/MWh ausmacht) und den Kernenergieausstieg bedingt ist. Die Börsenstrompreise haben mit an die 50 €/MWh inzwischen fast das Preisniveau der Stromgestehungskosten neuer Windkraft- oder Solaranlagen erreicht. Abgeschriebene Windenergie- und Solarerzeuger können sogar günstiger produzieren. Da ist also nicht mehr viel Luft nach oben, wenn es um Börsenstrompreise geht.

Natürlich muß sich die stromintensive Industrie damit abfinden, daß Preise von 20 €/MWh künftig nicht mehr erzielbar sind – dies war in der Vergangenheit aber auch nur aufgrund massiver Subventionen (praktisch keine EEG-Umlage) möglich. Das Börsenpreisniveau von heute 50 €/MWh hat jedenfalls nichts mit dem Kohleausstieg zu tun.

Der Strom

Engpässe bei der Stromversorgung oder wachsende Abhängigkeiten von Energieimporten sind ebenfalls nicht zu befürchten. Ein zügiger Ausbau erneuerbarer Energien verbunden mit ausreichend gasbasierten Reservekapazitäten führt eher zu Stromüberschüssen, welche aber auch dringend benötigt werden, um die wachsende Zahl von Wasserstofffahrzeugen mit Windgas, die viele Elektroautos mit Grünstrom und um viele Haushalte immer mehr mit erneuerbarem Strom zu heizen.

Die Speicher

Die Speicherung erneuerbaren Stromes ist, wie an anderer Stelle auf enertrag.org nachzulesen, über die Umwandlung in speicherbare Energieträger (Wasserstoff-Elektrolyse) technisch gelöst. Das deutsche Gasnetz hat mehr Speicherkapazität als für die Energiewende erforderlich und der Preis von Wasserstoffspeichern beträgt ca. 5% der Kosten von Akkumulatoren. Hier muss die Politik nur die richtigen Randbedingungen setzen, siehe hier.

Die Leitungen

Der Netzausbau in Deutschland ist eine notwendige Folge des Atomausstieges. Der Wegfall der Erzeugung im Süden muss durch Leitungen zu anderen Erzeugern ausgeglichen werden.

Mit Wind- oder Solarenergie hat das zunächst wenig zu tun. Würden in Norddeutschland Fusionskraftwerke gebaut statt Windenergie, bräuchte man dieselben Leitungen.

Andererseits: Überschüsse der erneuerbaren Energieerzeugung im Norden ließen sich auch einfach in Wasserstoff umwandeln und ohne Netzausbau per Gasleitung verteilen. Es ist also vollkommen unsinnig, den Ausbau von Wind und Solar vom Netzausbau abhängig zu machen.

Natürlich kann Netzausbau helfen, den Süden günstig zu versorgen.  Verzögerungen beim Netzausbau können auch dazu führen, daß einige wenige Prozent erneuerbaren Stromes ungenutzt bleiben – aber deswegen den Windenergieausbau und damit den größten Teil der Energiewende zu bremsen wäre grob fahrlässig.

Unterm Strich…

…gibt es keinen wirtschaftlich, arbeits- und umweltpolitisch besseren Weg, als einen sehr schnellen Kohleausstieg bis 2030 jetzt zu beginnen. Wer als Politiker hier auf die Bremse tritt, begeht politischen Selbstmord.

Kein Geld für Diesel

Der billigste Weg zu sauberen Autos: Jetzt H2-Brennstoffzellenautos* auf die Strasse – – so schnell wie geht. Jede Investition in Diesel und Benzin ist verfehlt und verloren.

Fahrverbote helfen auch nicht, denn sie erzeugen nur Kosten. Die paar Jahre bis zur H2-Mobilität* müssen wohl die NOx einfach schlucken. Werden wir überleben. Aber kein Geld für Dieselnachrüstung!  Die Mittel sind in Wasserstoffmobilität viel besser angelegt.

Nur der zügige Wechsel zu H2- und E-Mobilität rettet die Autoindustrie vor dem Kollaps. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

 

*das meint natürlich immer Fahrzeuge, welche Kurzstrecke rein elektrisch fahren und für die Langstrecke sowie für energiearme Zeiten ein paar Kilogramm H2 an Bord haben. Und selbstverständlich muß H2 aus 100% erneuerbarer Energie stammen.

Groko, was nun?

Was sind jetzt die vordringlichsten Aufgaben der deutschen Politik im Bereich Energiewende und Klimaschutz? Und wie sollten die gesetzlichen Instrumente dafür aussehen?

Es gibt kein weiter-so in der Energiewende. Einfach nur erneuerbare Leistung zubauen ohne sich um die gesamte Energiefrage (Wärme, Verkehr, Industrie, Speicher, Netzstabilität) zu kümmern führt in die Katastrophe. Das Reden über ungenannte Flexibilitäten, nicht existierende Speicher und unbezahlbare Netzkapazitäten hilft uns nicht weiter.

Was ist jetzt wichtig?

1. Die Herstellung speicherbarer Energieträger für Mobilität, Wärme und Industrie aus erneuerbarem Strom hat oberste Priorität. Nur so kann die Stagnation der Energiewende in diesen Sektoren beendet werden. Dafür müssen alle ungerechtfertigten Belastungen der Umwandlung von erneuerbarem Strom in Wärme oder Energieträger abgeschafft werden – insbesondere die EEG-Umlage und die Stromsteuer.

2. Die Herstellung von speicherbaren Energieträgern wie Wasserstoff ist die größte denkbare Flexibilität und der größte machbare Speicher im Energiesystem. Alle Hemmnisse dafür (2%-Grenze für H2 im Gasnetz, fehlende H2-Tankstellen, zuwenig Forschungsmittel für Brennstoffzellen) müssen zügig abgebaut werden. Die Brennstoffzelle mit ihrem Wirkungsgrad von über 60% ist der Schlußstein der Energiewende.

3. Es müssen gleiche Randbedingungen (level-playing-field) für alle Energie unter CO2-Aspekten geschaffen werden. Am besten geht dies, wenn alle Steuern, Umlagen und Abgaben auf Energie, welche aktuell ca. 100 € pro Tonne CO2 betragen, abgeschafft und durch eine mindestens ebenso hohe CO2-Steuer ersetzt werden.