Windgas auf die THG-Quote anrechnen

 Lösungen

Wasserstoff, welcher ohne Nutzung des öffentlichen Netzes direkt an Windkraft- oder Solaranlagen hergestellt wird ist nicht nur ein wichtiger Energieträger. Da die Elektrolyseanlagen in der Lage sind, natürliche Schwankungen der Stromerzeugung auszugleichen, werden die Fluktuationen praktisch weggespeichert und stören nicht den Netzbetrieb.

So hergestellter Wasserstoff sollte auf die Treibhausminderungsquoten mit einem hohen Faktor (3-4) angerechnet werden können. Die Anrechnung sollte auch bei Nutzung des Wasserstoffs in einer Raffinerie (co-processing, upstream emission reduction UER) zulässig sein.

Wichtig ist dabei die Einschränkung, dass die Energie vor Umwandlung in Wasserstoff nicht durch ein öffentliches Stromnetz geleitet werden darf.