Die Netze für Verbundkraftwerke kosten ca. 0,25 ct/kWh, wie 25 Jahre Betriebserfahrung am Umspannwerk Bertikow in der Uckermark zeigen. Das sind weniger als 10% der Kosten, die durch den öffentlichen Netzausbau entstanden sind und weiter entstehen. Die Netzentgelte sind durch den überdimensionierten Ausbau öffentlicher Netze massiv gestiegen, während für unser Verbundkraftwerk garkein Netz ausgebaut wurde.

Warum ist das Netz für Verbundkraftwerke so billig?
1. Es gibt keine vollständige Redundanz (kein n-1), dafür, wo es möglich ist, Ringsysteme (n-1/2), ansonsten nichts (n-0)
2. Temperaturmonitoring aller Betriebssysteme (Kabel, Umspanner) ermöglicht eine Fahrweise bis an die Grenzen der Belastbarkeit und spart damit massiv Kosten. Erst bei Erreichen von Temperaturgrenzen wird die Erzeugungsleistung reduzieren (was so selten vorkommt, dass es wirtschaftlich nicht ins Gewicht fällt)
3. Die Verbindungswege zwischen vielen hundert Megawatt Erzeugung sind optimiert, weil nicht „jeden Antrag“ separat betrachtet wird – das spart massiv Leitungen und Umspannwerke
4. Es gibt nahezu kein Personal für das Netz, die Überwachung ist auf der Warte integriert, die es sowieso gibt. Störungen treten sehr selten auf.
5. Es werden nur Kabel verbaut – die sind baurechtlich genehmigungsfrei, was viel Geld spart.
6. Und künftig wird die massive Überbauung für weitere Kostensenkungen pro kWh sorgen (mehr kWh durch dieselben Leitungen senkt Kosten pro kWh)
