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Energie

Windkraft und Solarenergie gibt es mehr als reichlich, um unseren Energiebedarf vollständig daraus zu decken.

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Eine Windkraftanlage erzeugt auf einem Hektar Rotorfläche jährlich ca. 10 Millionen Kilowattstunden Strom. Aufgrund der erforderlichen Abstände zwischen den Windkraftanlagen verringert sich dieser Wert in der Praxis auf etwa 1 Million Kilowattstunden pro Hektar.

Eine Solarstromanlage erzeugt pro Quadratmeter jährlich rund 100 Kilowattstunden Strom, also ebenfalls eine Million Kilowattstunden pro Hektar. Allerdings nur, sofern man – anders als bei der Windenergie – diese Fläche weitgehend überbaut.

Interessanterweise liegt die mittlere Stromgewinnung aus Braunkohle pro Hektar ebenfalls bei etwa 1 Million Kilowattstunden pro Hektar Nutzfläche – mit dem wesentlichen Unterschied, dass Braunkohle nur einmal gewonnen werden kann.

Da der Primärenergiebedarf auf unter ein Drittel des heutigen Werte verringert werden kann, müssen pro Hektar Landesfläche im Mittel noch 0,04 GWh Energie gewonnen werden. Mit Windkraft und Photovoltaik, welche pro Hektar Nutzfläche ca. 0,5 – 1 GWh erzeugen, ergibt sich damit ein Flächenbedarf von je 4-8% der Landesfläche für die gesamte Energieversorgung, je etwa hälftig für Wind und Photovoltaik. Dies ist machbar, denn die Siedlungs- und Verkehrsflächen in Deutschland liegen bei 14% der Landesfläche und der Anteil landwirtschaftlicher Flächen beträgt 52%.

Eine Energieversorgung mit Bioenergien dagegen ist unmöglich, dafür reichte die gesamte Landesfläche bei weitem nicht aus. Der Anteil von Bioenergien kann 5% nicht übersteigen.