Effizienz durch Erneuerbar

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Die Effizenz eines erneuerbaren Energiesystems ist dreifach höher, als die eines mit fossilen oder nuklearen Brennstoffen betriebenen Systems. Dies liegt im wesentlichen an den hohen Verlusten von Verbrennungskraftmaschinen.

Der Primärenergiebedarf Deutschland liegt 2017 immer noch bei 3,6 PWh. Das meiste davon geht in folgende Verluste:

1. 0,85 PWh sind Kraftwerksverluste – das ist aus Kühltürmen, Kühlaggregaten sowie Schornsteinen entweichende Wärme. Mit dem Übergang zu erneuerbaren Energien entfallen diese Verluste vollständig, sofern davon ausgegangen wird, daß für die Überbrückung von Engpaßzeiten Brennstoffzellen oder andere KWK-Anlagen eingesetzt werden.

2. 0,5 PWh entweichen im Verkehr (Straßen-, Schienen-, und Luftfahrtverkehr sowie Schifffahrt) aus Auspuffen und Triebwerken. Der Wirkungsgrad der hier eingesetzen Kraftmaschinen (Ottomotoren, Dieselmotoren und Flugzeugturbinen) ist mit ca. 1/3 sehr schlecht, so daß von den 0,77 PWh, welche im Verkehr eingesetzt werden, die meiste Energie verpufft. Der Übergang zur Brennstoffzellen- und Elektromobilität wird hier den Verbrauch unter ein Drittel sinken, da im Vergleich zu Verbrennungsmotoren mit Brennstoffzellen gefahrene Strecken nur ein ein Drittel und rein elektrisch gefahrene Strecken nur ein Viertel des Energieeinsatz von Verbrennern erfordern.

3. 0,1 PWh entweichen noch immer aus den Schornsteinen der Wohnhäuser, den von den 0,5 PWh für den Verbrauch der privaten Haushalte an Erdgas und Erdöl für die Raumheizung gehen 10-20% so verloren. Mit Wärmepumpen und Brennstoffzellen entfallen auch diese Verluste.

4. 0,25 PWh können durch den Einsatz von mit erneuerbarem Strom betriebenen Wärmepumpen eingespart werden.

Zusammengenommen spart allein der Übergang zu erneuerbaren Technologien bereits 1,7 TWh Energie – die Hälfte des heutigen Bedarfs.