Biogas

Bis zu 6000 Normkubikmeter Methan pro Hektar (bei Silomais) mit einem Energiegehalt von 9,2 kWh / m3 können über Biogas geerntet werden.

Das ergibt 6.000 x 9,2 = 55.200 kWh je Hektar im besten Fall.

Daraus wiederum liessen sich ca. 20.000 kWh Strom machen – Windkraftanlagen auf derselben Fläche würde aber bis zu 1.000.000 kWh erzeugen. Insofern wäre es besser, die Anbauflächen für Biogas aufzuforsten und Windkraftanlagen hineinzustellen – das wäre aktiver Naturschutz mit einer bis zu dreißigfachen Steigerung der Stromerzeugung auf derselben Fläche.

Auf jeden Fall sollte diese wertvoll speicherbare Energie in das Gasnetz eingespeist werden, um in Engpaßzeiten statt Kohle und Erdgas zur Verfügung zu stehen. Biogas rund um die Uhr zu verstromen, selbst wenn genug Solar- und Windenergie da ist (die dann abgeregelt wird) und dabei auch noch erhebliche Wärmeverluste hinzunehmen, ist  heller Wahnsinn.

Aus Biomasse wurden im Jahr 2016 etwa 51,6 TWh Strom bereitgestellt. Das entspricht knapp 10% des Strombedarfes und damit etwa der Strommenge, die in windstillen dunklen Zeiten jährlich benötigt wird. Das bedeutet, mit Biogas liesse sich die Dunkelflaute heute bereits überbrücken, wenn es nur gespeichert würde. Billiger, effizienter und naturverträglicher aber wäre es, aus Windkraft Wasserstoff zu erzeugen und diesen für Engpaßzeiten zu speichern.