Dzień dobry, panie i panowie.
Niestety muszę kontynuować po niemiecku.
X ist modern.
Alle reden von PtX. Warum?
X scheint der liebste Buchstabe der Menschen zu sein. Es steht für das Unbekannte.
Aber PtX ist kein schönes Wort. Und es ist irreführend, denn hier gibt es keine Unbekannten, es gibt kein X. Wir sollten PtX nicht verwenden.
Wo elektrischer Strom zur alleinigen Primärenergie wird, gibt es für X nur EINE Lösung: gespeicherte Energie. Und zwar im Wesentlichen als Wasserstoff.
Sicher wird es Akkumulatoren geben. Es wird auch direkte Wandlung von Strom in Wärme geben. Nur sind das alles untergeordnete Dinge und schon gar kein unbekanntes X. Es ist alles bekannt.
Letztlich: es gibt kein stabiles Energiesystem ohne Speicher. Und daher sollte es besser heißen: Strom für Speicher – Power to Storage. Oder Strom für Alles – Power für every need. Aber bitte kein X.
Mit Unbekannten sollte man in der Energiewirtschaft besser nie rechnen. Ich habe Polen immer dafür bewundert, dass das Land sich der Kernenergie widersetzt hat, so sehr vor Zeiten die russischen Reaktoren auch angepriesen wurden. Eine weise Entscheidung. Bitte bleiben Sie dabei. Die die Kernspaltung ist eine riesige Unbekannte:
- wir wissen nicht, ob und wann wir sie durch Kernfusion ersetzen können – aber wir wissen bereits, dass Solar- und Windenergie billiger sind
- wir wissen nicht, wohin mit den Spaltprodukten – aber wir wissen, dass es keine ewigen Lager gibt
- und wir wissen nie, wann wieder eine Kernschmelze passieren wird
Als Ingenieur weiss man: Technik kann versagen. Was schief gehen geht schief.
Was aber ist die Lösung? Sie ist ganz schlicht: Baue alles so, dass es schief gehen darf. Das Versagen muss zulässig sein – es darf nicht zur Katastrophe führen.
Und da sehen wir den unendliche Vorteil von Windkraft und Solarstrom: egal, was da schiefgehen kann: es darf es auch. Jeder Schaden ist begrenzt und weit entfernt von einer Katastrophe – besonders im Unterschied zur Kernspaltung.
Der Wechsel zu erneuerbarer Energie bringt aber noch einen weitern gewaltigen Vorteil. Als James Watt die Dampfmaschine erfand hatte sie eine traurigen Wirkungsgrad von sehr wenigen Prozent. Übrigens: die Pferdestärke, die wir immer noch verwenden, wenn es um Autos geht, ist eine Erfindung von James Watt – er benutzte sie als Werbung für seine Dampfmaschinen um überzeugend darzustellen, dass sie viel Geld gegenüber der gleichen Zahl an Pferden sparten. Tja – Pferde haben, das Futter eingerechnet, von der Sonne bis zum Huf leider nur einen Wirkungsgrad von weit unter 1%.
Da war die Dampfmaschine weit überlegen. Selbst die ersten Ausführungen lagen bei deutlich mehr als 1%. Über 200 Jahre hinweg gelang es uns Ingenieuren dann diesen Wert auf 10% zu erhöhen. Reife Leistung!
Doch dann kamen die Kollegen Otto und Diesel mit ihren Motoren sowie die Erfindung der Dampfturbinen, welche 30% erreichten – diese Steigerung um Faktor 3 ließ die Dampfmaschinen verschwinden. Schade – es waren so wunderbare Maschinen.
Nun erleben wir erneut eine Steigerung um Faktor 3. Denn wo in einer Welt als Motoren und Dampfturbinen 70% der Energie nutzlos aus Kühltürmen, Schornsteinen und Auspuffen verpuffen – gibt es diese Verluste in einer reinen Stromwelt nicht mehr. Wir erhöhen den Wirkungsgrad des Energiesystems ein zweites Mal um Faktor 3 – bis auf fast 90%. Weil kaum noch Verluste gibt.
Ein drittes Mal wird es leider nicht geben, solange der Energieerhaltungssatz gilt.
Aber seien wir darüber nicht traurig. Ein Energiesystem mit so wenig Verlusten, wie diese, welche wir weltweit gerade als erneuerbare Energie aufbauen – das ist für uns Ingenieure eine wunderbare Sache. So etwas haben wir uns immer schon gewünscht.
Dabei wünsche ich Ihnen allen viel Erfolg, gutes Gelingen und immer den besten Wirkungsgrad!
Dziękuję bardzo.
